„1 Paar Handschuhe“ von Meret Oppenheim unter dem Scanner

Kunst digital: Meret Oppenheim wird digital konserviert

Bern, Kunstmuseum, Hodlerstrasse 8, 3011 Bern

03.09.2019, 13:00 - 14:00

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Die Digitalisierung macht auch vor der Kunst und dem Museum nicht halt. Die raschen technologischen Entwicklungen spiegeln sich sowohl in innovativen Präsentationsplattformen für digitale Kunst als auch in der Digitalisierung von Bilddaten als Grundlage für die Dokumentation und Verbreitung von Kunstwerken.

Aktuell setzt Meret Oppenheim digital, das Helvetia Digitalisierungsprojekt im Kunstmuseum Bern, auf neue Formen der Werkdokumentation, die im Bereich der Konservierung und Restaurierung zum Einsatz kommen. SpezialistInnen zeigen vor Ort, wie Oberflächen und dreidimensionale Formen digital erfasst und im Museumsalltag genutzt werden. Ebenfalls erfährt das Publikum anhand ausgewählter zeitgenössischer Video- und Filmarbeiten, wie der Erhalt digitaler Kunst auch für die kommenden Generationen gewährleistet werden kann.

Jeweils um 11:00, 13:00 und 14:00 laufen parallel die folgenden Präsentationen:

  1. Erstellen digitaler Daten: 3D-Scannen und Datenbearbeitung
    Dreidimensionales Abbilden der Skulpturen von Meret Oppenheim mit Daniel Lütolf CL-Y GmbH, 3D Art Production
  2. Erhalten und Bewahren  von digitaler Daten: Dokumentation und Konservierung
    Strategien für die Erhaltung von digitalisierter und digitaler Kunst mit Agathe Jarczyk, Kunstmuseum Bern
  3. Nutzen digitaler Daten: Anwendung im Museumskontext
    Einblicke in Malschichten mit Matthias Läuchli und Nathalie Bäschlin, Kunstmuseum Bern

Bildlegende: „1 Paar Handschuhe“ von Meret Oppenheim unter dem Scanner