Künstliche Intelligenz in der Intensiv- und Notfallmedizin

Auf der neurochirurgischen Intensivstation des USZ werden medizinische Daten mit maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz ausgewertet, um frühzeitig epileptische Anfälle oder Durchblutungsstörungen im Gehirn zu erkennen.

 

ETH Hauptgebäude, Raum E 1.1, Rämistrasse 101, Zürich
18:00 - 19:00
Themenwelten: Health
Unternehmen: ETH Zürich
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Beschreibung

Künstliche Intelligenz in der Intensiv- und Notfallmedizin

Kurzvortrag von Prof. Emanuela Keller, Neurologische Klinik, USZ

Auf der neurochirurgischen Intensivstation zeichnen medizintechnische Geräte lebenswichtige Funktionen wie Herzrhythmus, Hirnströme, Blutdruck, etc. in hoher Frequenz, bis zu mehreren hundert Mal pro Sekunde auf. Dank neuer digitaler Technologien können diese grossen Datenmengen ausgewertet und daraus Hinweise auf eine bessere Betreuung der Patientinnen und Patienten gewonnen werden. Das «ICU Cockpit» erfasst die Daten zahlreicher medizintechnischer Geräte und speichert sie zeitsynchronisiert und verschlüsselt ab. Die so gewonnenen grossen Datenmengen werden mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen ausgewertet und daraus komplexe pathophysiologische Zusammenhänge modelliert. Auf dieser Grundlage können mit geeigneten Algorithmen Frühalarm-Systeme z.B. für epileptische Anfälle oder sekundäre Hirndurchblutungsstörungen entwickelt werden. Ebenso können aus den so gewonnenen Erkenntnissen Empfehlungen für die Therapie abgeleitet werden.

WO MUSS ICH HIN?

ETH Hauptgebäude, Raum E 1.1, Rämistrasse 101, Zürich

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