20.09.2018, Gioia da Silva, Digital Communication Manager ABB Schweiz

Intelligent wohnen im dritten Lebensabschnitt

 

Sie bestellen ihr Mittagessen per App und programmieren die Heizung für Ferienabwesenheiten am Smartphone: Die Rede ist nicht von «Digital Natives» sondern von Rentnerinnen und Rentnern. Das Rentnerpaar Berner gewährt uns einen Einblick in seinen Alltag im digital vernetzen Zuhause.

 

Daniel Berner und Marianne Oesch Berner, ein sympathisches Paar im Ruhestand, sind Ende 2017 in ihr neues Zuhause eingezogen: in eine lichtdurchflutete Eigentumswohnung in der generationendurchmischten bonacasa-Überbauung in Utzenstorf – in ein hochmodernes, digital vernetztes Smart Home.

«Heute geht es uns hier ausgezeichnet; wir sind selbstständig und brauchen keinerlei Unterstützung. Im Hinblick auf kommende Jahrzehnte, wenn wir den Haushalt vielleicht nicht mehr alleine meistern können, sind wir aber froh zu wissen, dass wir auf Unterstützung zählen könnten», erklärt Marianne Oesch Berner. Dafür wohnt das Paar tatsächlich an einem idealen Ort: in einer bonacasa-Überbauung, die die Selbstständigkeit von älteren Menschen enorm erleichtert.

Was Daniel Berner am Wohnkonzept im Moment am meisten begeistert, ist das moderne Haussteuerungssystem, mit dem er Licht, Storen und Heizung der ganzen Wohnung selbst konfiguriert hat. Auf seinem Smartphone führt er die Funktionalitäten vor: Licht ein, Storen runter – ohne vom Sofa aufzustehen. «Der grösste Vorteil unseres ‚Smart Home‘ ist der Komfort. Wir können zum Beispiel jeden Raum einzeln ansteuern – so ist unsere Wohlfühltemperatur im Schlafzimmer ein, zwei Grad kühler als im Wohnzimmer», erklärt Berner.

Daniel Berner erklärt sein Haussteuerungssystem

Der pensionierte Ingenieur glaubt, dass die Technik eine grosse Hilfe werden könnte, falls die körperliche Fitness im Alter nachlassen sollte. Sonnenstoren an grossen Balkontüren nach oben zu kurbeln, braucht bekanntlich eine starke Armmuskulatur. Berner erledigt das mit einem Tippen auf den Bildschirm seines Smartphones. Grips statt Bizeps? «Ach was, so schwierig war die Konfiguration gar nicht», sagt Berner bescheiden. Er stelle aber vor allem bei älteren Menschen eine gewisse Schwellenangst fest, ergänzt er. Manche Nachbarn wüssten nicht, wie sie die Haussteuerung mit der App oder am Computer konfigurieren könnten und würden sich daher vor der Bedienung scheuen. «Dabei ist es sehr benutzerfreundlich», sagt Berner.

Das Haussteuerungssystem der Schweizer ABB in der Wohnung der Berners ist ein gutes Beispiel für Smart-Home-Lösungen: «Digital vernetzte Geräte und Anlagen reduzieren den Energieverbrauch der Gebäude, steigern den Komfort der Bewohner und erhöhen die Zeit, in der eine Person eigenständig in ihrer Wohnung leben kann», erklärt Christian Ebneter, Verkaufsleiter Gebäudeautomation bei ABB Schweiz.

Richtig eingesetzt, kann Smart-Home-Technologie älteren Menschen also helfen, so lange wie möglich dort zu wohnen, wo sie sich am wohlsten fühlen: zu Hause.

Gioia da Silva, Digital Communication Manager ABB Schweiz

Der Blog wurde auch hier veröffentlicht: ABB Conversations